Saudi Arabien 2024

Von Riad nach Norden durch die Nefud-Wüste: Riad - Tharmida - Uthaithiah - Shaqra - Ushaiger - Buraidah - Faid - Nefud Wüste - Hail - Jubbah - Sakaka - Al Jouf 
Der Westen und Süden: Bajdah Desert - NEOM - Duba - Al-Ula - Hegra - Wadi Disah - Yanbu - Medina - Wahbah Crater - Taif - Jiddah 


Praktische Reiseinformationen am Ende der Seite

Von Riad nach Norden durch die Nefud Wüste

Der Westen und Süden

Praktische Informationen

 

Unterwegs im Land:

  • Generell: die Saudis sind extrem gastfreundlich und hilfsbereit und man wird überall mehr als willkommen geheissen. Es vergeht praktisch keine Tag, an dem man als Individualreisender nicht mit Saudis ins Gespräch kommt, bei einer Einladung zu einem spontanen Kaffee oder Tee.
    Das Einhalten der entsprechenden arabischen Etiquette als Tourist ist natürlich selbstverständlich und zwingend, damit die Gastfreundschaft auch nachfolgenden Reisenden weiterhin entgegen gebracht wird.
  • Restaurants: Will man in den Restaurants als Paar / Familie zusammensitzen, dann nimmt man den Familieneingang. Dort gelangt man in den Bereich, in dem Männer und Frauen zusammensitzen können, teilweise für Familien auch in separaten Räumen
  • Strom: 3 poliger Stecker im ganzen Land
  • Leitungswasser ist in den Städten trinkbar
  • Camping Ausrüstung und Camping-Gas-Flaschen gibt es überall, da die Saudis selbst sehr gerne in der Wüste campen gehen. Als Gasflaschen für kleine Campingkocher werden primär die üblichen Schraubkartuschen verwendet (Stechkartuschen findet man eher selten)
  • Camping ist in der Wüste / Überland problemlos möglich

 Autofahren:

  • Die Fahrweise ist auf Überlandstrecken, insbesondere im Westen, sehr progressiv (wenn nicht schon als fahrlässig zu bezeichnen, z.B. 3-fach paralleles Überholen vor Bergkuppen). Nicht umsonst zählt Saudi Arabien zu den Ländern mit den meisten Verkehrstoten auf der Erde (gemessen an der Einwohnerzahl). Eine entsprechend defensive Fahrweise ist dringend notwendig.
  • Innerhalb von Riad gibt es, wie in vielen Grossstädten, häufig Stau, insbesondere Abends und auf den Strecken zu Freizeit-Einrichtungen
  • Gibt es Regen, macht sich die halbe Bevölkerung mit dem Auto auf in die Wüste... ein nicht zu unterschätzendes Spektakel :-)
  • Navigation: Aufgrund der rasanten baulichen Entwicklung und den vielen Neubauten ist auf Google Maps in den Städten häufig kein Verlass. Es empfiehlt sich mehrere Navigations-Apps parallel zu nutzen.
    Für Offroad-Strecken hat sich Organic Maps als sehr zuverlässig erwiesen.
  • Sehr gute Toiletten gibt es in den Ortschaften neben den fast immer vorhandenen Spielplätzen/Erholungsparks sowie in den Visitor Centern.

Taxi / Uber:

  • Uber ist in Saudi Arabien weit verbreitet und eine zuverlässige Alternative in den Städten (anstelle selber fahren)

Sight-Seeing:

  • Es gibt an den meisten Sehenswürdigkeiten - auch in der Wüste - neugebaute und hochmoderne Visitor Center, die mit 3D Multimedia-Inhalten eine sehr gute Wissensvermittlung ermöglichen. Die Eintritte sind kostenlos.
  • Generell sind alle Sehenswürdigkeiten ( mit Ausnahme von AlUla) kostenlos besuchbar
  • AlUla: Um zur Maraya Hall zu fahren, muss man eine "gesperrte" Strasse (Zutrittskontrolle) benutzen. Diese darf nur befahren werden, wenn man in dem Tal dahinter entweder übernachtet oder eine Tischreservierung in einem der Restaurants hat.
    Der Visitor Center am Stadtrand von AlUla hat hierfür folgenden Tipp: über die App "Mytable" einen Tisch reservieren, dann mit der Tischreservierung durch die Strassenkontrolle in das Tal fahren und dann die Reservierung in der App wieder stornieren. Die Damen im Visitor Center helfen hierbei gerne weiter.